Der Begriff „Asbest“ bezeichnet eine Gruppe von faserförmigen Silikaten, die mehrere nützliche Eigenschaften aufzeigen...
...wie Hitze-, Bruch-, Dehn- und Korrosionsfestigkeit oder auch eine thermische Isolierfähigkeit.
Obwohl Asbest lange Zeit als eine Art Wundermaterial angesehen wurde, ist es heute aufgrund seiner mutagenen und krebserregenden Eigenschaften fast vollständig durch andere Materialien ersetzt.
Chemisch handelt es sich um ein natürlich vorkommendes Silikat-Mineral das sich durch seine besonders feine elementare Faserstruktur auszeichnet. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen zwei Gruppen:
Serpentine zeichnen sich durch eine Schichtstruktur und gekräuselte Fasern aus. Ein Beispiel hierfür ist Chrysotil, oder auch weißer Asbest, das eine hohe Hitzebeständigkeit aufzeigt, allerdings wenig säurebeständig ist.
Amphibole hingegen weisen eine eher nadelförmige Faserform auf und können leicht eingeatmet werden. Riebeckit, ein Mineral aus der Gruppe der Amphibole, gilt als sehr säurebeständig, neben seiner Hitzebeständigkeit.
